20 | 09 | 2018

Gremien

Bedeutung und Aufgaben des Kirchenvorstandes und des
Pfarrgemeinderates

Der Kirchenvorstand (KV) ist der Vermögensverwalter der Kirchengemeinde. Ein Kirchenvorstand ist nach kirchlichem und staatlichem Recht dazu berufen und von der Gemeinde gewählt, den Erhalt des Vermögens einschließlich der kirchlichen Gebäude und den zweckentsprechenden Einsatz der Erträge und der durch das Bistum zugewiesenen Mittel sicherzustellen. Dazu gehört – in Zusammenwirken mit dem Gemeindeverband Minden-Ravensberg-Lippe - die Erstellung des jährlichen Haushaltes, durch den alle Einnahmen und Ausgaben erfasst werden. Er ist außerdem verantwortlich für alle personellen Angelegenheiten der Beschäftigten der Pfarrei und des Kindergartens. Hierzu arbeitet er eng mit dem bischöflichen Generalvikariat in Paderborn zusammen, dessen Zustimmung zu allen wichtigen Entscheidungen erforderlich ist.
Über wesentliche Dinge ist auch der Pfarrgemeinderat (PGR) zu informieren bzw. zu hören, aus dem ein nicht stimmberechtigtes Mitglied im Kirchenvorstand vertreten ist.


Der Kirchenvorstand besteht – entsprechend der Anzahl der Gemeindemitglieder – aus 16 gewählten Mitgliedern, die für 6 Jahre gewählt werden. Im Rhythmus von 3 Jahren werden jeweils 8 Mitglieder in den Kirchenvorstand neu- bzw. wiedergewählt.
Bei einem Pfarrgemeinderat (PGR) wählt eine Pfarrei eine bestimmte Anzahl von Mitgliedern der Kirchengemeinde, der sich zudem aus dem Pastoralteam, Vertretern der Kirchenvorstände und der hauptberuflich in Einrichtungen Tätigen zusammensetzt. Die Amtszeit eines Pfarrgemeinderates beträgt lt. Statut vier Jahre.Der Pfarrgemeinderat (PGR) ist ein Gremium, das gemäß des Grundstatutes für Pastoralverbünde für das Erzbistum Paderborn eingerichtet wird. Er nimmt die Aufgaben wahr, welche in den Statuten für Pfarrgemeinderäte beschrieben worden sind. Der PGR übernimmt auch als Gremium die pastorale Mitverantwortung an der Gestaltung der Seelsorge in der Pfarrei Heilig Kreuz Gütersloh.