19 | 08 | 2018

Ehe

 

  • Das Sakrament der Ehe
  • Wenn Sie kirchlich heiraten möchten

 

Das Sakrament der Ehe

Gott hat den Menschen als Frau und Mann erschaffen und füreinander bestimmt, damit sie einander stärken und ergänzen auf ihrem Lebens- und Glaubensweg. Ihre Liebe und Treue soll ebenso dauerhaft sein wie die Liebe und Treue Christi zu seiner Kirche. Wie Christus und die Kirche eins sind, so gilt die Ehe als unauflösbare Gemeinschaft. Die beiden Menschen, die sich in der Ehe zusammentun, sind füreinander, für ihre Familien, für alle Christen, für die ganze Menschheit Zeugen der Menschenliebe Gottes, die durch Jesus Christus in der Kirche zum geschichtlichen Ereignis geworden ist.

Die katholische Kirche versteht die Ehe als ein Sakrament, also als ein Zeichen, in dem Gott den sich Trauenden seine Liebe und Hilfe für das gemeinsame Leben zusagt.

Das Ehesakrament spenden sich Frau und Mann selbst; in der Regel geschieht das in einer Kirche und vor einem Priester. Für das gültige Zustandekommen einer Ehe stellt die Kirche Bedingungen wie zum Beispiel den aufrichtigen Ehewillen der Partner und die Bereitschaft für Nachkommen. Nur wenn die Bedingungen erfüllt sind, gilt eine Ehe zwischen Christen als grundsätzlich unauflöslich.

 
Wenn Sie kirchlich heiraten möchten
  • Nehmen Sie frühzeitig (etwa ein halbes Jahr im Voraus) mit der Wohnsitzpfarrei der Braut oder des Bräutigams Kontakt auf. (bei gemischt-konfessionellen Paaren mit der Pfarrei, in der der katholische Teil wohnt)
  • Bei der Anmeldung der Hochzeit müssen die Brautleute eine Taufbescheinigung des Taufpfarramtes mitbringen, die nicht älter als drei Monate sein darf; es sei denn, sie wurden in unserer Gemeinde getauft. Auch legen wir Wert auf die Teilnahme an einem Brautleutekurs.
    Termine sind über das Pfarrbüro St. Pankratius erfahrbar.
  • Da mit der Trauung ein neuer, wichtiger Lebensabschnitt beginnt, sollen die Brautleute vorher das Sakrament der Versöhnung (Beichte) empfangen.
  • Als Katholiken können Sie selbstverständlich mit einer Partnerin/einem Partner aus einer anderen christlichen Konfession oder anderen Religion kirchlich gültig heiraten. Es handelt sich dann um eine „Mischehe“, für die es bei einem ref./kath. gemischten Brautpaar z.B. nur einen ref. oder kath. Pfarrer braucht.
  • Den Trauungsritus planen:
    - in einem Wortgottesdienst oder in einer Eucharistiefeier?
    - welcher Vermählungsspruch?
    - die Form des Kommunionempfanges
    - Organisatorische Details
    - Musikalische Gestaltung
    - Persönliche Mitwirkung, z.B. bei der Auswahl der Schriftstellen, der Formulierungen der
      Fürbitten, der Einladung von Freunden oder Verwandten zur Mitgestaltung usw.
    - Lokale Traditionen mit einplanen.