19 | 08 | 2018

Eucharistie, Kommunion

 

  • Das Sakrament der Eucharistie
  • Erstkommunion
  • Krankenkommunion

 

Das Sakrament der Eucharistie

Das Wort "Eucharistie" bedeutet Danksagung. Das war der allgemein verbreitete Name in der frühen Kirche für die immer wiederkehrende Feier des letzten Abendmahles. Das Wesen der Eucharistie ist das erneute Geschehen dessen, was Jesus getan hat. Er verteilte Brot und Wein mit den Worten:

"... nehmt, das ist mein Leib" (Mk 14,22);

"... das ist mein Blut" (Mk 14,24);

"... tut dies zu meinem Gedächtnis" (Lk 22,19)

In der Eucharistiefeier findet sich die christliche Gemeinschaft zusammen, um die Erlösungstat Jesu Christi und seine Auferstehung zu feiern und dafür Dank zu sagen. Jesus Christus selbst wird in der Gestalt des Brotes im Feiern gegenwärtig und schenkt uns seine Liebe. In Ihr verdichtet sich all das, was wir glauben, worauf wir hoffen und vertrauen. Darum gehört die Feier der Eucharistie nicht nur zum zentralen Leben der Kirche, sondern auch ist sie die Hochform unseres liturgischen Feierns, sie ist der Anlass zu unserer Versammlung am Sonntag - am Herrentag, Tag der Auferstehung im Leben unserer Gemeinde. Sie ist ein Gedächtnismahl, das heißt, wir erinnern uns durch und in ihrer Feier an Jesus Christus, an seine Person, an sein Wirken und Tun, an sein Leben, an seinen Tod und seine Auferstehung.

Doch damit allein wäre uns noch nicht gedient. Wir brauchen auch ein Ziel, auf das wir uns ausrichten. Dieses Ziel ist in seiner absoluten Vollendung die unzertrennbare Gemeinschaft mit Gott. Wir haben von und in Jesus Christus die Zusicherung, dass wir uns glaubend diesem Ziel zuwenden dürfen und dass die Gnade des Beistandes Gottes uns dabei stärken wird. Jesus Christus hat uns die Zusage mit seinem Leib und Blut, mit seinem Leben besiegelt, indem er sich auslieferte und ans Kreuz schlagen ließ.

Eucharistie ist jedoch nicht nur Erinnerungs- und Gedächtnismahl, das von vergangenem, historisch längst abgeschlossenen Dingen handelt. In Feier und Nachvollzug dieses Geschehens wird uns das Heil, das uns geschenkt ist, für uns schon zur Gegenwart, allerdings noch nicht in seiner Vollendung. In den Zeichen Brot und Wein ist Jesus Christus selbst gegenwärtig. Indem wir von seinem Brot essen und von dem Wein trinken, erhalten wir in der Gemeinschaft mit Jesus Christus Anteil am ewigen Leben.

Mit Taufe und Firmung gehört die Eucharistie zu den Eingliederungssakramenten in die Kirche.

 

Erstkommunion

Die Eucharistiefeier ist Quelle und Höhepunkt des christlichen Lebens. Schon von der Jerusalemer Urgemeinde berichtet uns die Apostelgeschichte: "Sie hielten an der Lehre der Apostel fest und an der Gemeinschaft, am Brechen des Brotes und an den Gebeten." (Apg 2,42)

Gerade die Kinder der dritten Jahrgangsstufe, die eingeladen sind, erstmals am Mahl des Herrn teilzunehmen, sollten befähigt werden, diese Gemeinschaft mit Jesus Christus, der sich ihnen im Brot schenkt, und die Gemeinschaft untereinander in der Gemeinde Jesu Christi zu erfahren. Das Kind wird in seiner Erstkommunion in die eucharistische Mahlgemeinschaft der Kirche aufgenommen und hat damit eine weitere Stufe nach der Taufe in die Eingliederung der Kirche Jesu Christi erreicht.

 

Krankenkommunion

Die Einbindung der Kranken in die Gemeinde findet auch in der Krankenkommunion am Sonntag einen sichtbaren Ausdruck. Denjenigen, die krank sind, wird die Kommunion von der Mahlgemeinschaft, die in der Kirche versammelt sind, gebracht. Zu diesem Dienst werden Kommunionhelfer/innen die Kommunion den Kranken bringen.

Wünschen Sie sich:

  • bei einer Erkrankung die Krankenkommunion zu empfangen, dann wenden Sie sich bitte zur Terminabsprache bzw. Anmeldung des Besuchs an das entsprechende Pfarrbüro.
  • an Sonntagen und Hochfesten die Kommunion von unseren Kommuionhelfern/innen nach Hause gebracht bekommen. Bitte melden Sie sich im Pfarrbüro St. Pankratius. (Telefon: 05241 / 12 925)