26 | 04 | 2018

Taufe

 

 

Das Sakrament der Taufe

Mit der Geburt eines Kindes beginnt eine Lebensgeschichte, die mit einer großen Hoffnung verbunden ist. In diesem neuen Anfang liegt die Zukunft und die Welt hat die Chance sich zu verändern. In der Taufe sagt Gott sein "JA" zu einem Menschen. Er nimmt ihn an der Hand und bietet ihm an, seinen Weg zu begleiten.

Das Grundsymbol der Taufe ist das Wasser. Damit wird der Täufling übergossen und so von jeder Schuld gereinigt. Für ihn beginnt ein neues Leben; ein Leben, dessen Maßstab das Handeln und Reden Jesu ist. Daran erinnert auch das Weihwasser an der Tür jeder katholischen Kirche. Weitere Zeichen der Taufe sind ein weißes Kleid und die Salbung: Das Kleid erinnert in seiner Reinheit an die Vergebung der Sünden, die Salbung verweist auf die Erwählung zum Kind Gottes.

Die Taufe als ein Zeichen der Zuwendung Gottes zu einem Menschen kann nicht rückgängig gemacht werden. Auch wer später aus der Kirche austritt, bleibt ein getaufter Christ. Die Taufe ordnet uns auf die übrigen Sakramente hin, die in ihrer Weise der „Auferbauung des Leibes Christi“ dienen.

Kindertaufe:
Von den ersten Jahrhunderten an hat die Kirche nicht nur Erwachsene getauft, die sich aus eigenem Entschluss für den Glauben an Gott entschieden haben, sondern auch die Kinder solcher Eltern. Kinder können sich noch nicht selber für den Glauben entscheiden; aber sie können (wie in den anderen Lebensbereichen) zusammen mit den Eltern im Glauben an Gott leben und Christus dem Herrn lebendig begegnen. Eltern fällen ja auch sonst Entscheidungen für ihre Kinder. In der Taufe unmündiger Kinder kommt stärker als bei der Taufe Erwachsener zum Ausdruck, dass sie nicht das Werk des Menschen ist, sondern immer zuerst Geschenk Gottes.

Erwachsenentaufe:
Herzlich lädt die Kirche auch erwachsene Menschen, die noch nicht getauft sind, ein, den katholischen Glauben und das Leben als Christin/Christ näher kennenzu­lernen. Die Vorbereitung von Erwachsenen auf die Aufnahme in die Kirche nennt man Katechumenat. Er ist ein längerer Vorbereitungsweg, dessen Höhepunkt Taufe, Firmung und die erste Heilige Kommunion sind, die in einer gemeinsamen Feier gespendet werden (in der Regel zu Ostern).

Taufvorbereitung der katholischen Kirche Gütersloh
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