1. Pastoralkonzept - Vorwort und Vorsätze

Pastoralkonzept für den Pastoralverbund Avenwedde-Friedrichsdorf

Teil 1: Vorwort und Vorsätze

      … UND SIE ERKANNTEN IHN 

Im Jahr 2004 formulierte Erzbischof Hans Josef Becker die „Perspektiven 2014“. Darin beschrieb er die aktuelle Situation der katholischen Kirche im Erzbistum Paderborn und gab einen Ausblick auf die mögliche künftige Entwicklung. Er benannte als Zielfelder der pastoralen Entwicklung die Bereiche „aus dem Glauben leben“, „die Zuwendung Gottes bezeugen“ und „missionarisch die Welt mitgestalten“. Die Pastoralverbünde beauftragte er, auf dieser Grundlage ein Konzept für die zukünftige Gestaltung des Pastoralverbundes zu entwickeln. 

Die Pfarrgemeinderäte von St. Friedrich und Herz Jesu haben seit Ostern 2008gemeinsam an dieser Aufgabe gearbeitet, der im vergangenen Jahr neu gewählte Gesamtpfarrgemeinderat hat das Pastoralkonzept beschlossen.
Leitmotiv dieser Arbeit war das Emmaus-Evangelium des Evangelisten Lukas:

Zwei Jünger waren, kurz nach Jesu Tod und Auferstehung, auf dem Weg nach Emmaus. Unterwegs stieß Jesus zu Ihnen und sprach mit ihnen, sie bemerkten aber nicht, dass es Jesus war. Erst nachdem er das Abendmahl mit ihnen gefeiert hatte, erkannten sie ihn. 

Auch die Erarbeitung des Pastoralkonzeptes war ein langer und nicht immer leichter Weg.
Die Mitglieder der Pfarrgemeinderäte und viele weitere Aktive im Pastoralverbund sind ihn gemeinsam gegangen. Sie haben die Situation im Pastoralverbund analysiert, beurteilt und abschließend Handlungsfelder aufgezeigt. Während des ganzen Weges hat Gott uns begleitet, wenn auch manchmal unbemerkt. 
 

Wir sind zuversichtlich, dass es mit Gottes Hilfe gelungen ist, im Pastoralkonzept wichtige Hinweise für die künftige kirchliche Arbeit in unserem Pastoralverbund zu geben.  

Vorsätze:

  • Der Gesamtpfarrgemeinderat trägt zunächst die Sorge für die Realisierung der einzelnen Pläne.
  • Wir werden uns jedes Jahr mindestens einen Schwerpunkt herausgreifen, in den Blick nehmen und notwendige Schritte gehen.
  • Wir werden offene Augen für einander und für Entwicklungen in unserem Pastoralverbund haben und zeitnah darauf reagieren.
  • Wir werden dieses Konzept immer wieder zur Hand nehmen und es verändern bzw. fortschreiben.
  • Wir werden dieses Konzept in die Gemeinde geben und die Verbände und Gruppen immer wieder bitten, damit zu arbeiten und es somit auch fortzuschreiben.


Gütersloh, im September 2010

 
Pfarrer Markus Korsus
Klaus Gierecker (Herz Jesu)
Ursula Oesterwinter (St. Friedrich)
Matthias Stumpe (St. Friedrich)
Michael Wittenstein (Herz Jesu)

(Steuerungsgruppe für die Erarbeitung des Pastoralkonzeptes)

 

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