19 | 11 | 2018

5. Pastoralkonzept - Sakramentenpastoral und Sakramente

Pastoralkonzept für den Pastoralverbund Avenwedde-Friedrichsdorf

Teil 5: Sakramentenpastoral (a) und Sakramente (b) - Glaubend Kirche sein

 

Sehen
In unserem Pastoralverbund gibt es im Bereich der Kommunion- (2a) und der Firmvorbereitung (4a) ein einheitliches Konzept.
Die Taufvorbereitung (1a) erfolgt unterschiedlich, die Ehevorbereitung (5a) hängt vom jeweiligen Priester ab.
Die Beichtvorbereitung (3a) ist in die Kommunionvorbereitung integriert.
(2b) Die Teilnahme an der Eucharistiefeier ist an Sonntagen in jeder Kirche im Pastoralverbund möglich.
An jedem Werktag findet wenigstens eine Eucharistiefeier im Pastoralverbund statt.
(3b) Das Sakrament der Buße wird individuell und vielfältig angeboten.

 

Urteilen
(1a) Ein einheitliches Taufkonzept wäre für die Vernetzung der Katechetinnen und Katecheten hilfreich und würde die Hauptamtlichen entlasten.

(2a) Die Weggottesdienste im Rahmen der Kommunionvorbereitung werden von den Kindern, Eltern und Hauptamtlichen als positiv erlebt. Der hohe persönliche und zeitliche Einsatz, den die Gemeindereferentinnen für diese Form der Erstkommunionvorbereitung erbringen, muss überprüft werden.

(2b) Die Feier der Eucharistie ist eine unserer Stärken. Die Bedeutung des Sakraments wird aber wie bei allen Sakramenten zunehmend unbekannter und damit weniger bedeutsam für die Menschen. Das macht sich auch an Festen, die die Eucharistie in den Mittelpunkt rücken sollen (Gründonnerstag, Fronleichnam) deutlich. 
Die Kommunionhelfer sollen befähigt werden, die Krankenkommunion zu unterstützen.

(3b) Die  Vorbereitung auf das Sakrament der Versöhnung, die Bußandacht, dient oft als Ersatz für das Sakrament selbst.

(4a) Die Firmvorbereitung mit verpflichtenden und freiwilligen Elementen wir von den Beteiligten positiv gesehen.

 

Handeln
(1a) Wir erarbeiten ein einheitliches Taufkonzept im Pastoralverbund, dass ein individuelles Gespräch mit dem taufenden Priester einschließt und auch die Paten einbezieht. Tauferinnerungsfeiern werden eine größere Rolle spielen.

(2a) Die Rolle der Eltern und Paten soll verändert werden. Sie sollen aktiv an der Vorbereitung mitwirken und auch selbst als Zielgruppe wahrgenommen werden. Die Bildung eines festen Katechetenteams wird angestrebt.

Ein festes Katechetenteam soll analog zur Firmvorbereitung die Kommunionvorbereitung unterstützen.

(2b) Das Sakrament der Eucharistie muss auch außerhalb der entsprechenden Feste immer wieder erklärt werden (Predigten, Weggottesdienste außerhalb der Erstkommunion, Glaubensseminare).

(3b) Es ist unser Ziel, das Verständnis für die Beichte zu erhöhen. Durch Glaubensgespräche, auch im Rahmen der Bildungsarbeit soll dies versucht werden.

(4a) In der Firmvorbereitung sollen die Jugendlichen stärker in die Verantwortung genommen werden und Firmpaten auf ihr Amt vorbereitet werden.